Zerschlagen von Scheiben mit NEXTORCH-Taschenlampen und Nano-Keramik-Glasbrechern

Veröffentlicht am 2. März 2025 um 22:34

Taktische Taschenlampen werden längst nicht mehr nur zur Beleuchtung eingesetzt – moderne Modelle dienen auch als Notfallwerkzeug zum Einschlagen von Fensterscheiben. Der Hersteller NEXTORCH hat hierfür neue Lampen entwickelt, die an der Linsenkrone mit Nano-Keramik-Glasbrechern ausgerüstet sind. Diese innovativen Glasbrecher bestehen aus drei extrem harten Keramikkugeln, die fest in den Lampenkopf integriert sind. Bereits auf der IWA 2025 in Nürnberg wurden diese Taschenlampen im Interview und durch Live-Demonstrationen präsentiert: Einsatzkräfte und Fachbesucher konnten sich davon überzeugen, dass damit selbst stabile Fahrzeugscheiben mit einem Schlag zerspringen. Dieser Fachbericht beleuchtet die technischen Details der neuen NEXTORCH-Modelle, ihre Effektivität beim Zerschlagen verschiedener Glasarten, die richtige Schlagtechnik in der Praxis, den Vergleich mit klassischen Glasbrechern sowie die Vorteile für Einsatzkräfte und Zivilnutzer. Abschließend werden Ergebnisse aus Praxistests – basierend auf Vorführungen und einem Interview auf der IWA 2025 – zusammengefasst und Empfehlungen gegeben.

 

Technische Neuerung: Nano-Keramik-Glasbrecher in NEXTORCH-Lampen

NEXTORCH stattet mittlerweile den Großteil seiner taktischen Taschenlampen mit einer speziellen Linsenkrone (Bezel) aus, die als Glasbrecher fungiert. In diesem Metallring an der Vorderseite der Lampe sind drei Kugeln aus Nano-Keramik eingelassen – ein Werkstoff, der nahezu so hart ist wie Diamant („diamanthart“ genannt). Diese Kugeln konzentrieren bei einem Aufschlag die Kraft auf kleinste Punkte der Scheibe und wirken dadurch wie winzige Schlagdorne. Die Kanten der Linsenkrone sind bei Nextorch meist aus robustem Edelstahl oder Titan gefertigt und die Keramikkugeln sitzen darin sicher verankert. Dieses patentierte Design (Patent Nr. CN201621489195.1) ist z.B. im Modell TA30 seit Jahren bewährt und wurde auch bei den neuesten Modellen beibehalten. So verfügt etwa die kompakte NEXTORCH TA20 ebenso über Nano-Keramik-Kugeln im Linsenkopf, und auch die aktuellen Modelle TA21R und TA22 sind mit dieser Technologie ausgerüstet.

 

Die Wahl von Nano-Keramik als Material hat klare Vorteile: Keramik ist härter als gewöhnlicher Stahl und sogar härter als Glas selbst. Die drei Keramikkugeln an der Lampenfront erzeugen bei Kontakt einen enormen punktuellen Druck, der Glasscheiben regelrecht aufreißt. Bei der neuen NEXTORCH TA30S (1300 Lumen) etwa sind diese Kugeln genau sichtbar und ermöglichen es, im Notfall z.B. eine Autoscheibe mit einem Hieb zu entfernen. Trotz dieser zusätzlichen Funktion bleibt die Lampe handlich und leicht; die TA30 beispielsweise wiegt unter 100 g (ohne Akku). Insgesamt stellt die Integration der Nano-Keramik-Glasbrecher eine wichtige technische Weiterentwicklung dar, die in keinem aktuellen NEXTORCH-Einsatzmodell fehlt.

 

Effektivität bei verschiedenen Glasarten

Die Effektivität der Nano-Keramik-Glasbrecher zeigt sich vor allem bei Einscheiben-Sicherheitsglas – das ist das gängige gehärtete Glas, wie es beispielsweise bei Seiten- und Heckscheiben von Fahrzeugen oder vielen Fenstern verbaut wird. Dieses Glas ist zwar durch Temperierung deutlich widerstandsfähiger als normales Fensterglas, reagiert aber empfindlich auf harte punktuelle Schläge. Bereits sehr kleine Stücke von Keramik (z.B. das Porzellan eines Zündkerzenisolators) können genügen, um eine Autoscheibe ohne großen Kraftaufwand zum Bersten zu bringen. Genau dieses Prinzip machen sich die Nano-Keramikspitzen von NEXTORCH zunutze: In Praxis-Tests zersprangen ungepanzerte Autoscheiben bei Vorführungen auf der IWA 2025 schon nach einem einzelnen, gezielten Schlag mit der Taschenlampe vollständig. Die geborstene Scheibe zerfiel in die üblichen kleinen Krümel, was zeigt, dass die keramischen Glasbrecher zuverlässig den Spannungsbruch im gehärteten Glas auslösen.

 

Allerdings hängt die Wirksamkeit vom Glas-Typ ab. „Normales Glas ohne Beschichtung“ – also unbeschichtetes, nicht laminiertes Sicherheitsglas – ist das Haupteinsatzgebiet der Glasbrecher. Bei modernen Fahrzeugen kommen aber zunehmend auch Verbund-Sicherheitsgläser (VSG) zum Einsatz, insbesondere an Frontscheiben und teils auch an Seitenscheiben höherwertiger Modelle. Verbundglas besteht aus zwei Glasschichten mit einer zähen Folie dazwischen. Zwar können die harten Keramikkugeln auch Verbundglas knacken, doch hält die innenliegende Folie die Scheibe weitgehend zusammen. Ein solches laminiertes Fenster lässt sich mit einem kleinen Glasbrecher allein kaum komplett öffnen – hier wären Sägen oder das Heraushebeln der ganzen Scheibe nötig. Für den Anwendungsfall „normales Seitenfenster ohne Folie“ dagegen bietet der Nano-Keramik-Glasbrecher maximale Wirkung. In diesem Szenario – typisch etwa bei einer Rettung aus einem verunfallten Auto – reichen meist schon geringe Kräfte: *„Bei Einscheiben-Sicherheitsglas ist überraschend wenig Kraft nötig. Am besten trifft man eine Ecke des Fensters, wo es weniger nachgibt, und es zerbricht buchstäblich in Stücke“*. Dieses Urteil eines Ausbilders deckt sich mit den Testergebnissen: Die Keramikspitzen brechen das Glas sofort, ohne dass mehrere Schläge oder großer Kraftaufwand erforderlich wären. Wichtig ist jedoch, dass es sich um das vorgesehene Glas handelt – normale Hausfenster, Autoseitenfenster etc. – denn beschichtete oder laminierte Scheiben bleiben eine Herausforderung selbst für diese Technik.

 

Praxisanwendung: Die richtige Schlagtechnik

Um den maximalen Effekt zu erzielen, kommt es nicht nur auf das Material an, sondern auch auf die richtige Technik beim Zuschlagen. Im Einsatz hat sich folgendes Vorgehen bewährt:

1. Ansatzpunkt wählen: Setzen Sie die Taschenlampe an einer Ecke oder Kante der Scheibe an, nicht in der Scheibenmitte. Die Ecken sind stabiler fixiert und das Glas kann dort weniger ausweichen, wodurch es schneller bricht.

2. Winkel halten: Halten Sie die Lampe in einem leichten Winkel (schräg), sodass zunächst nur eine der Nano-Keramik-Kugeln direkten Kontakt mit dem Glas hat. Dieser punktuelle Druck erzeugt sofort feine Risse. Ein schräger Ansatz verhindert zudem ein Abrutschen oder Abprallen der Lampe.

3. Kräftig zuschlagen: Führen Sie einen schnellen, entschlossenen Schlag aus. Meist genügt ein einzelner harter Impuls, damit das Sicherheitsglas in kleine Stücke zerfällt. Achten Sie darauf, die Lampe fest im Griff zu halten, ähnlich wie einen Hammer oder Kubotan, um die Schlagenergie vollständig zu übertragen.

 

In der Praxis hat sich gezeigt, dass diese Technik intuitiv erlernbar ist. NEXTORCH demonstrierte auf der Messe, dass auch ungeübte Personen mit der richtigen Anleitung sofort Erfolg hatten: Ein schräg angesetzter Hieb in einer Fensterecke ließ die Scheibe auf Anhieb zerspringen. Wichtig ist zudem die eigene Sicherheit: Einsatzkräfte tragen in der Regel Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille, um sich vor umherfliegenden Splittern zu schützen – vor allem wenn man nach dem Schlag die restlichen Glasstücke entfernt. Allerdings reduziert der Einsatz von Nano-Keramik-Glasbrechern die Gefahr durch große Splitter, da das Glas direkt fein zertrümmert wird. Insgesamt gilt: gezielt, schräg und mit Schwung – dann entfalten die Keramik-Glasbrecher ihre volle Wirkung.

 

Vergleich mit anderen Glasbrecher-Technologien

Glasbrecher gibt es schon lange als separate Werkzeuge (z.B. Notfallhammer) oder integriert in Messer, Stifte und Lampen. Die NEXTORCH-Nano-Keramik-Technologie steht hierbei in Konkurrenz zu gehärteten Stahlspitzen und Wolframkarbid-Spitzen (Tungsten Carbide), die oft in Rettungshämmern oder taktischen Stiften verwendet werden.

 

Gehärteter Stahl:

Klassische Notfallhämmer besitzen meist eine Spitze aus gehärtetem Stahl. Dieser kann Sicherheitsglas zerschlagen, erfordert aber normalerweise einen kräftigen Schlag, da Stahl weniger hart ist als Glas. Nach mehreren Einsätzen können Stahlspitzen zudem abstumpfen oder sich verformen. Günstige Glasbrecher an Messern verwenden teils sogar Edelstahl, der deutlich weicher ist – solche Billig-Lösungen können im Ernstfall versagen.

 

Wolframkarbid:

Viele hochwertige Rettungswerkzeuge setzen auf Wolframkarbid-Spitzen, da dieses Material extrem hart und verschleißfest ist. Ein kleiner Dorn aus Tungsten Carbide kann zahlreiche Scheiben einschlagen, ohne stumpf zu werden. Nachteile sind kaum vorhanden, außer eventuell etwas höhere Kosten und die Tatsache, dass eine Spitze aus Vollkarbid brechen kann, wenn sie sehr ungünstig auftrifft (durch die Sprödigkeit des Materials).

 

Nano-Keramik:

Die von NEXTORCH genutzte Keramik (oft Aluminiumoxid- oder Zirkonoxid-Keramik) erreicht ähnlich hohe Härtegrade wie Wolframkarbid – in Produktbeschreibungen ist von „Kugeln aus diamantharter Nano-Keramik“ die Rede. Ein Vorteil der Keramik-Kugeln ist, dass sie in den Lampenkopf integriert sind und mehrere Kontaktpunkte bieten. Selbst wenn eine Kugel verschleißen oder beschädigt würde (was in Tests nicht beobachtet wurde), stehen noch zwei weitere bereit. Zudem sind Keramiken korrosionsfrei. Die Effektivität im Glasbruch steht Wolframkarbid in nichts nach: Beide Materialien sind härter als das zu brechende Glas und konzentrieren den Druck auf einen winzigen Punkt – das Glas gibt sofort nach. Keramikkugeln haben sich als effizient und ausreichend robust erwiesen, um auch wiederholte Schläge auszuhalten (z.B. bei polizeilichen Zugriffen, wo mehrere Fenster eingeschlagen werden müssen). Stahlspitzen sind hier im Nachteil, da sie schneller stumpf werden und mehr Kraft erfordern.

 

Zusätzlich existieren federmechanische Glasbrecher (Federkörner), die durch Federdruck automatisch einen kurzen, harten Impuls abgeben. Diese kommen oft bei Rettungswerkzeugen zum Einsatz und verwenden meist ebenfalls Hartmetall- oder Keramikspitzen. NEXTORCH setzt in seinen Lampen bewusst auf die manuelle Variante mit Keramikkugeln, um keine empfindliche Mechanik integrieren zu müssen. In der Gesamtbetrachtung bieten die Nano-Keramik-Glasbrecher somit einen gelungenen Kompromiss aus Härte und Haltbarkeit, kombiniert mit der ständigen Verfügbarkeit an der Lampe. Gegenüber einfachen Stahlspitzen sind sie deutlich überlegen und erreichen die Wirksamkeit von Wolframkarbid, wie die Demonstrationen und Tests zeigen.

 

Vorteile für Einsatzkräfte und Zivilnutzer

Die Integration von leistungsfähigen Glasbrechern in eine Taschenlampe bringt vielfältige Vorteile – sowohl für professionelle Einsatzkräfte (Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst) als auch für Privatpersonen in Notfallsituationen:

 

Kombiniertes Werkzeug:

Einsatzkräfte führen ohnehin eine Taschenlampe mit. Dank des integrierten Glasbrechers entfällt das separate Mitführen eines Nothammers oder Spring Punch. Im Ernstfall spart dies Zeit, da die Lampe sofort als Rettungswerkzeug dienen kann. Die TA30 etwa kann im dienstlichen Zugriff oder bei einer Rettung unverzüglich dazu eingesetzt werden, Fahrzeugscheiben „schnell aus dem Weg“ zu räumen.

 

Schneller und sicherer Zugriff:

Polizei oder Militär können bei Zugriffen auf Fahrzeuge blitzschnell eine Scheibe einschlagen, um z.B. zu einem Verdächtigen vorzudringen oder die Tür zu öffnen. Der Überraschungseffekt bleibt erhalten, da kein größeres Brecheisen geholt werden muss. Für Feuerwehr und THW bedeutet es, eingeklemmte Personen schneller zu erreichen – Sekunden können leben retten. Die Keramikspitzen arbeiten zuverlässig, sodass weniger Kraft nötig ist und das Risiko von Fehlversuchen sinkt.

 

Erhöhte Eigensicherung:

Weil der Glasbruch so sofortig erfolgt, entstehen kaum große Splitter, die Retter oder Insassen verletzen könnten. Das schnelle Entfernen der Scheibe verbessert zudem die Belüftung bei einem verunfallten Fahrzeug (wichtig z.B. bei Rauch im Innenraum).

 

Vorteile für Zivilpersonen:

Auch im zivilen Bereich kann eine solche Taschenlampe zum Lebensretter werden. Wer z.B. nach einem Unfall im Auto eingeschlossen ist (oder bei drohender Fahrzeug-Überflutung), kann mit einer Handlampe mit Glasbrecher sich selbst befreien. Viele Menschen haben zwar einen kleinen Notfallhammer im Auto, doch dieser ist im Chaos eines Unfalls nicht immer griffbereit. Eine Taschenlampe trägt man eher am Körper oder hat sie schnell zur Hand – so erhöht sich die Chance, im Ernstfall das Seitenfenster einzuschlagen und sich zu retten. Ebenso kann ein Helfer von außen ein Fenster einschlagen, um Insassen zu bergen. Für Outdoor-Enthusiasten oder Prepper bietet die Kombination aus starker Lampe und Glasbrecher ein multifunktionales Tool, das bei Autoreisen, Camping und im Alltag nützlich ist.

 

Robustheit und Selbstverteidigung:

Die stabile Bauweise (Aluminiumgehäuse, Edelstahl-Lünette mit Keramikkugeln) prädestiniert die NEXTORCH-Lampen auch als Kubotan-ähnliches Einsatzmittel zur Notwehr. Zwar steht diese Funktion nicht im Vordergrund, doch die Möglichkeit, die Lampe notfalls auch zur Abwehr einzusetzen, ist ein zusätzlicher Pluspunkt – der K3RT-Stiftlampe von NEXTORCH etwa wird diese Doppelfunktion aus Lampe, Glasbrecher und Kubotan explizit zugeschrieben. Für Behörden bedeutet dies, ein Einsatzmittel weniger am Gürtel, das aber im Ernstfall vielseitig einsetzbar ist.

 

Zusammengefasst steigern die Nano-Keramik-Glasbrecher in Taschenlampen die Einsatzfähigkeit und Sicherheit erheblich. Nutzer – ob professionell oder zivil – profitieren von einem Zeitvorteil, da Beleuchtung und Glasbruch in einem Gerät vereint sind, sowie von der Zuverlässigkeit der modernen Materialtechnologie.

 

Praxistests und Ergebnisse

Die Leistungsfähigkeit der NEXTORCH-Taschenlampen mit Nano-Keramik-Glasbrecher wurde auf der IWA 2025 eindrucksvoll unter Beweis gestellt. In einem Interview vor Ort erläuterten Vertreter von NEXTORCH die Funktionsweise und ließen die Lampen live testen. Interessenten konnten unter Anleitung selbst Scheiben zerschlagen, um ein Gefühl für das Handling zu bekommen. Die Ergebnisse der Vorführungen und Tests lassen sich wie folgt zusammenfassen:

 

Einhieb-Zerstörung:

Normale Autoscheiben zersprangen jeweils schon beim ersten Schlag. Weder die TA30 noch kleinere Modelle mussten mehrfach ansetzen – die Glasbrecher zeigten sich hocheffektiv. Ein Mitarbeiter demonstrierte z.B., wie eine Seitenfensterscheibe mit einem gezielten Hieb sofort komplett auseinanderfiel. Diese Zuverlässigkeit beeindruckte insbesondere anwesende Polizeikräfte, die aus ihrer Erfahrung wissen, dass nicht alle Glasbrecher so prompt wirken.

 

Bedienerfreundlichkeit:

Die Testpersonen bestätigten, dass keine besondere Kraft nötig war. Entscheidend sei vielmehr der richtige Winkel und das Treffen einer Ecke (worauf im Training hingewiesen wurde). Viele waren überrascht, „wie leicht das Glas nachgab“, sobald die Keramikkugel den richtigen Punkt traf – ein Feedback, das die Effektivität der Konstruktion unterstreicht.

 

Vergleichstest:

Zum Vergleich wurden auch traditionelle Nothämmer mit Stahlspitze ausprobiert. Dabei zeigte sich, dass man mit dem herkömmlichen Hammer deutlich fester schlagen musste und teils zweimal ausholen musste, bis die Scheibe sprang. Die Nano-Keramik-Spitze der NEXTORCH-Lampe erzielte schneller Wirkung. Dies stimmte überein mit dem allgemeinen Verständnis, dass härtere Materialien (Keramik, Karbid) Glas besser brechen als Stahl.

 

Robustheit der Lampe:

Trotz wiederholter Schlageinsätze wiesen die Lampen keine Funktionsbeeinträchtigung auf. Weder die Leuchtfunktion noch die mechanische Stabilität litten unter den Tests. Die Keramikkugeln blieben intakt, es gab lediglich oberflächliche Kratzspuren an der Metall-Lünette – was bei einem derartigen Einsatz normal ist.

 

Feedback von Experten:

Ein im Publikum anwesender Ausbilder für Sicherheitskräfte bestätigte, dass die gezeigte Technik einsatztauglich ist. Er betonte, dass zwar Verbundglasscheiben weiterhin speziellere Maßnahmen erfordern, aber für „99% der Fälle eines Scheiben-Einschlags“ solche integrierten Glasbrecher eine hervorragende Lösung darstellen. Auch Vertreter der Feuerwehr zeigten Interesse, da die Kombination aus Taschenlampe und Glasbrecher im Rettungseinsatz Sinn ergibt (oft arbeitet man in dunklen Unfallumgebungen und benötigt Licht und Zugang zugleich).

 

Die Vorführungen auf der Messe und das Interview machten deutlich, dass NEXTORCH mit den Nano-Keramik-Glasbrechern einen echten Mehrwert im taktischen und rettungstechnischen Bereich bietet. Die Technologie wurde unter realitätsnahen Bedingungen getestet und hat die Erwartungen erfüllt oder übertroffen. Dies bestätigt die Labor- und Entwicklungsangaben des Herstellers durch unabhängige praktische Eindrücke.

 

Fazit und Empfehlungen

Die Ausstattung von Taschenlampen mit Nano-Keramik-Glasbrechern ist ein durchdachtes Konzept, das sich in der Praxis bewährt. NEXTORCH setzt hier Maßstäbe, indem es extrem harte Keramikkugeln in den Linsenkopf integriert und so Beleuchtung und Glasbruch-Werkzeug vereint. Technisch überzeugen die neuen Modelle mit ihrer robusten Bauweise und effektiven Wirkung – normales Sicherheitsglas zerbirst zuverlässig bereits nach einem einzigen Schlag. Gegenüber herkömmlichen Stahlspitzen zeigen die Keramikbrecher klar bessere Ergebnisse und erreichen die Leistungsfähigkeit von Wolframkarbid, sind jedoch direkt in ein Alltagsgerät eingebaut. Für Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr bedeutet dies ein Plus an Effizienz und Sicherheit im Einsatz. Zivilnutzer profitieren ebenfalls: Eine solche Taschenlampe kann im Notfall Leben retten, sei es das eigene oder das von Unfallopfern.

 

Beim Einsatz gilt die Empfehlung, sich mit der Handhabung vertraut zu machen – ein Test an einer ausrangierten Scheibe (beispielsweise im Training) ist sinnvoll, um im Ernstfall routiniert zu reagieren. Wichtig ist zudem, die Grenzen zu kennen: Frontscheiben und spezielle Verbundgläser lassen sich mit dem Lampen-Glasbrecher alleine nicht vollständig entfernen. Hier sollten alternative Methoden bereitstehen. Für den weit häufigeren Fall jedoch, dass eine Seitenscheibe oder ein Fenster ohne spezielle Beschichtung eingeschlagen werden muss, sind die NEXTORCH-Lampen mit Nano-Keramik-Spitzen uneingeschränkt empfehlenswert. Sie bieten ein handliches, zuverlässiges Werkzeug, das in Sekundenschnelle Zugang schafft, und haben sich sowohl im Labortest als auch in Praxisvorführungen bewährt. Einsatzkräfte und Experten zeigten sich auf der IWA 2025 entsprechend überzeugt, sodass mit einer weiteren Verbreitung dieser Technologie zu rechnen ist. Wer also Wert auf optimale Vorbereitung für Notfälle legt, findet in den NEXTORCH-Taschenlampen mit Nano-Keramik-Glasbrecher ein hochwertiges Hilfsmittel, das Licht ins Dunkel bringt und im wahrsten Sinne des Wortes den Weg durch Glas hindurch öffnen kann.

 

Quellen:

Die im Bericht genannten Fakten und Aussagen basieren auf Herstellerangaben von NEXTORCH, Fachmedien-Berichten sowie Vorführungen und Experteninterviews während der IWA 2025. Wichtige technische Details wurden den Produktbeschreibungen der NEXTORCH TA-Serie entnommen. Praxisbezogene Empfehlungen und Vergleiche stützen sich auf unabhängige Tests und Erfahrungberichte von Polizei- und Rettungskräften sowie auf anerkannte Fachquellen zur Glasbruch-Theorie. 

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